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"Arbeit ist ein Lebensbereich, der im hohen Maße mit Selbstwertgefühl und Identität verbunden ist. Sie bindet den Menschen an die Realität und ermöglicht ihm, ein normales, wertestiftendes und stabiles Leben zu führen. (Klaus Gehling)
Wer keine Arbeit hat, aber arbeiten möchte, ist oftmals hart betroffen. Der Mangel an adäquaten Arbeitsplätzen führt viele Menschen ins soziale Abseits, denn ein Leben in der Gemeinschaft ist in vielen Bereichen nicht mehr möglich.
Viele können für sich und die Kinder den Zoobesuch, einen Kinoabend, den Eintritt ins Schwimmbad und vieles andere nicht mehr leisten. Durch die Entscheidung im Jahre 1977, Mitgesellschafter der Harz-Weser-Werkstätten (HWW) zu werden, konnte dieses Defizit für viele Behinderte beseitigt werden.
Durch die fünf Lebenshilfe-Vereine in Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode und ein starkes Management in Osterode entstanden viele Arbeitsplätze für Behinderte. Heute arbeiten rd. 1.100 behinderte Mitarbeiter neben rd. 830 hauptamtlich Tätigen in drei Behindertenwerkstätten, mehreren Spezialwerkstätten und sozialen Betrieben in verschiedenen Arbeits-, Produktions- und Tätigkeitsfeldern.
In den Werkstätten wird Arbeit als Mittel der beruflichen Rehabilitation und Qualifikation eingesetzt. Die Arbeitsbereiche sind vielfältig, damit jedem Menschen mit Behinderungen ein angepasster Arbeitsplatz angeboten werden kann. In den meisten Bereichen arbeiten wir im Auftrage anderer Firmen.
Vielfältige Bildungsangebote ermöglichen dem Einzelnen eine Weiterentwicklung und Qualifikation mit dem Ziel, ihnen Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen.
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