5.09.2010
 Sie befinden sich hier:Startseite
 
  :: Menü
  :: Kurzmeldungen !
 

 


HWW informiert über den QVD Print E-mail
24 Sep 2009
Zu einem informativen Gesprächsabend hatte die Lebenshilfe Eichsfeld e.V. in Duderstadt in die Räume der Begegnungsstätte eingeladen.
Mehrere soziale Einrichtungen und Firmen aus der hiesigen Region sowie Vertreter der Stadt Duderstadt waren der Einladung gefolgt, um zunächst von Nicola Mindt, Martina Nolte und Sandra Schmitt von den Harz-Weser-Werkstätten Osterode (HWW) Erläuterungen zu den Strukturen und Aufgaben der HWW im allgemeinen und dann über die Möglichkeiten der Integration von Menschen mit Behinderungen in das
Arbeitsleben im besonderen zu erhalten.

Dass Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten spezifische Fähigkeiten erlernen, beruflich qualifiziert werden und dies auch individuell auf dem ersten Arbeitsmarkt umsetzen können, wurde anhand der vielfältigen Arbeitsfelder wie z.B. der Metall-, Holz- und Textilverarbeitung, der Montage und Verpackung, aber auch im Bereich der Dienstleistungsangebote für Firmen und Privatkunden in den Bereichen Aktenvernichtung, Garten- und Landschaftspflege, Großküche, Logistik oder Wäscherei verdeutlicht.

 

Im Mittelpunkt der weiteren Ausführungen stand danach der Qualifizierungs- und Vermittlungsdienst der HWW, dessen Ziel es ist, geeignete Mitarbeiter aus den Werkstätten in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern. In einem dreistufigen Konzept wird eine solche Qualifizierung und Vermittlung gemeinsam mit interessierten Betrieben/Arbeitgebern vorbereitet und umgesetzt. Dies geschieht zunächst in Form von Praktika (Schnuppertage, 4 Wochen auf Probe, danach bis zu einem Jahr) und dem Ziel der anschließenden Beschäftigung in einem regulären Arbeitsverhältnis.

 

Dass eine solche Integration erfolgreich ist, wurde den interessierten Zuhörern durch mehrere Beispiele dokumentiert. Menschen mit Behinderungen arbeiten so z.B. in Gärtnereien, Schulen, einem Autohaus bzw. einer Reitanlage.

 

Hervorgehoben wurde von den Mitarbeiterinnen der HWW
• der Integrationsgedanke - Menschen mit Behinderungen werden in einem Betrieb be-schäftigt und integriert und erfahren dadurch einen Status- und Prestigegewinn - und
• der Vorteil für den Arbeitgeber - kostenlose vierwöchige Praktika, HWW bleibt Arbeit-geber, Fachleute der HWW unterstützen die Menschen mit Behinderung vor Ort im Betrieb und qualifiziertes Personal des Betriebes wird von Hilfstätigkeiten entlastet -.

 

Im Anschluss daran wurden gezielte Fragen der Zuhörer beantwortet. So sind seit Beginn dieser Qualifizierung jedes Jahr einzelne Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeits-markt vermittelt bzw. in Langzeitpraktika tätig und es ist die Absicht der HWW, möglichst wei-tere Menschen mit Behinderung aus der hiesigen Region durch Qualifizierung in ortsansässige  Betrieben zu vermitteln. Immerhin arbeiten in der HWW Osterode ca. 500 Menschen mit Behinderung davon leben ca. 80 Personen im Untereichsfeld. Unterstrichen wurde auch, dass Betriebe aus dieser Region bereits seit Jahren Kontakte zur HWW in Osterode pflegen und dazu beitragen, dass der Integrationsgedanke nicht nur eine Floskel bleibt.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Monika Herbold als Vorsitzende der Lebenshilfe  Frau Mindt, Frau Nolte und Frau Schmitt für den informativen Abend. Sie sicherte zu, dass die Lebenshilfe die Bemühungen um eine Integration vor allem von heimischen Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt intensiv unterstützen wird.

Interessierte Arbeitgeber können gern weitere Einzelheiten bei der HWW in Osterode (Frau Mindt (Tel. 05522 961325) oder Frau Nolte (05522 961352) erfragen.
Alle Gäste des Informationsabends konnten sich danach davon überzeugen, wie geschmackvoll ein kleines Buffet zubereitet war – auch das Catering zählt zu den Angeboten der HWW.


Informationen über dieses Thema finden Sie
hier!

 

© 2003 Lebenshilfe Eichsfeld e.V.- Impressum