Es war eine Premiere und sie ist durchaus positiv angekommen – die Einladung zum ersten Neujahrsempfang durch den Vorstand der Lebenshilfe Eichsfeld in der Begegnungsstätte am Kutschenberg am Sonntag, den 24. Januar 2010. So konnte Monika Herbold zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, von Institutionen und Verbänden, unsere beiden Ehrenvorsitzenden und den Vorsitzenden der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis willkommen heißen und ihnen die guten Wünsche für 2010 und den Dank der Lebenshilfe für das positive Miteinander im vergangenen Jahr übermitteln. Einige mussten leider absagen, u.a. auch die Vertreter der benachbarten Lebenshilfen aus Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode, mit denen der Kontakt intensiviert werden soll.
Monika Herbold ging in ihrer Begrüßung auch auf aktuelle Themen wie die UN-Konvention zur weltweiten Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am allgemeinen Leben ein (Inklusion). Menschenrechte sichern, Teilhabe verwirklichen und Zusammenleben gestalten – das ist die Aufgabe unserer Lebenshilfe. Jeder Behinderte soll die Möglichkeit erhalten, eigenen Wünsche und Vorstellungen zu entwickeln und danach zu leben.
Um mit einem Baustein zur Verwirklichung der Teilhabe beizutragen, ist im Vorstand die Idee entwickelt worden, auf dem Gelände der Lebenshilfe am Kutschenberg eine Tagesstätte für behinderte Senioren zu schaffen. Dies würde zugleich auch einen nachhaltigen Beitrag zum Masterplan 2020 - Mitgestaltung des Lebens in der Stadt Duderstadt im Jahr 2020 – darstellen.
Gleiches gilt für ein Projekt, welches die Harz-Weser-Werkstätten Osterode gemeinsam mit der Stadt Duderstadt und der Lebenshilfe in Duderstadt verwirklichen möchte, das sich aber zur Zeit noch in der Planungsphase befindet.
Im Anschluss stellte Martin Vollmer – stellvertretender Vorsitzender für Vereinsentwicklung – in einer Präsentation einen ersten Entwurf darüber vor, wie eine Tagesstätte für behinderte Senioren aussehen könnte und erläuterte Einzelheiten zur Form einer solchen Einrichtung. Wichtig ist es, aufbauend auf der Spende anlässlich des Todes von Dr. Max Näder weitere Geldgeber und Sponsoren zu finden, die dieses Projekt fördern und unterstützen.
Bevor der Meinungsaustausch bei einem Imbiss – vorbereitet vom Catering-Service der HWW Osterode – in den Vordergrund rückte, sprach in einem kurzen Grußwort MdL Lothar Koch, zugleich in Vertretung von Bürgermeister Wolfgang Nolte und Landrat Reinhard Schermann, der Lebenshilfe Dank und Anerkennung aus und ermunterte den Vorstand, den eingeschlagenen erfolgversprechenden Weg der Behindertenarbeit in Duderstadt fortzusetzen.
Der Neujahrsempfang wurde musikalisch vom Flötenquartett aus Gieboldehausen umrahmt; die vier Damen hatten bereits im Advent im Kophus für einen besonderen Akzent gesorgt.
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